Standesamt

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Geburten

Die Geburt ist dem Standesbeamten bekanntzugeben, in dessen Ort sich der Vorfall ereignet hat.
 
Die Anzeige der Geburt obliegt der Reihe nach:

  • dem Leiter der Krankenanstalt, in der das Kind geboren worden ist,
  • dem Arzt oder der Hebamme, die bei der Geburt anwesend waren,
  • dem Vater oder der Mutter, wenn sie dazu innerhalb der Anzeigefrist imstande sind,
  • der Behörde oder der Dienststelle, die Ermittlungen über die Geburt durchführt
  • sonstigen Personen, die von der Geburt auf Grund eigener Wahrnehmungen Kenntnis haben

Die Anzeige hat, soweit der Anzeigepflichtige dazu in der Lage ist, alle Angaben zu enthalten, die für Eintragungen in den Personenstandsbüchern benötigt werden.

Für die Beurkundung werden benötigt:

  • die Heiratsurkunde der Eltern des ehelichen oder Geburtsurkunde (gegebenenfalls auch die Heiratsurkunde) der Mutter des unehelichen Kindes
  • gegebenenfalls der Nachweis der Auflösung der Ehe,
  • der Nachweis des akademischen Grades oder der Standesbezeichnung,
  • der Nachweis der Staatsangehörigkeit der Eltern (der Mutter)
  • der Kindesvater legt die genannten Urkunden bei der zuständigen Personenstandsbehörde vor und kann gleichzeitig das Vaterschaftsanerkenntnis zu seinem Kind abgeben

Gesetzlich geregelt ab 1.1.2008

Geburtsurkunde wird gebührenfrei ausgestellt (Geburtsbestätigungen nach wie vor gebührenfrei)